Euch und dem Kind zuliebe
Kidsafy erkennt Dauer-Swipen am Kinderhandy und bremst es Schritt für Schritt, bis das Handy von selbst Pause macht. Der Reiz klingt ab, bevor du eingreifen musst.
Die komplette Kindersicherung für Android, plus Anti-Dauer-Swipe. Ohne Karte, ohne Konto fürs Kind.
Kennst du das?
„Nur noch ein Video.“
Dein Kind meint es ehrlich. Und swipt lange danach immer noch.
Du als Schlusspfiff.
Du sagst zum dritten Mal Schluss, und auf einmal bist du der Böse.
Abend hin.
Du nimmst das Handy, dein Kind dreht durch, und der Abend ist gelaufen.
Dein Kind kann nichts dafür: Der Feed ist so gebaut, dass Aufhören schwerfällt.
Warum Aufhören so schwer ist
- Kurzvideos belohnen unberechenbar wie ein Spielautomat: Dopamin fließt schon vor dem nächsten Clip.
- Schnelle kleine Treffer machen alles Langsame zäh, vom Lesen bis zum Familienabend.
- Die Impulsbremse im Gehirn reift bis über 20. Bei deinem Kind ist sie noch unfertig.
Was die Forschung dazu sagt
Kurzvideos, Feeds und viele Spiele sind auf eine Belohnung gebaut, die nie planbar ist. Mal langweilig, mal großartig. Genau diese Unberechenbarkeit lässt das Belohnungssystem den Botenstoff für Erwartung ausschütten, bevor der nächste Clip überhaupt da ist. Es ist das Prinzip des Spielautomaten, und es ist der Grund, warum Suchtforscher reiner Unterhaltung am Bildschirm ein Suchtpotenzial zuschreiben. Nicht dem Mathe-Video. Dem Feed.
Das Problem ist nicht der Kick selbst. Es ist, was er mit allem anderen macht. Ein Gehirn, das stundenlang kleine, schnelle Treffer bekommt, stellt sich darauf ein. Alles, was langsamer belohnt, verliert dagegen: ein Buch, das erst nach zwanzig Seiten packt. Ein Nachmittag am Bach. Ein Spieleabend mit euch. Das fühlt sich dann nicht entspannend an, sondern zäh. Dafür braucht es keine Studie. Bildschirmzeit ist das Thema, über das in Familien am meisten gestritten wird, jeden Tag, in fast jedem Haus. Jeder, der Kinder hat, weiß das. Forschende haben gemessen, dass schon das Durchswipen von Videos Langeweile steigert und Inhalte bedeutungslos wirken lässt. Jugendliche mit viel Bildschirmzeit berichten eine schwächere Verbindung zur Natur, und sie lesen seltener und kürzer.
Dazu kommt der Zeitpunkt. Ein Kindergehirn ist mitten im Umbau. Der Teil, der Impulse bremst und bei einer Sache bleibt, reift bis weit über das 20. Lebensjahr, und er lernt an dem, was er jeden Tag tut. In der größten Hirnstudie an Jugendlichen reiften bei viel Bildschirmzeit die Belohnungsregionen schneller und die Kontrollregionen langsamer. Erst das Gaspedal, dann die Bremse. Das ist die falsche Reihenfolge.
Die gute Nachricht steckt in derselben Forschung. Als Erwachsene zwei Wochen ohne mobiles Internet lebten, kamen Aufmerksamkeit, Schlaf und Stimmung messbar zurück. Das Gehirn ist nicht kaputt. Es hat nur gelernt, was leichter ist. Kidsafy macht das Swipen wieder schwerer als den Nachmittag.
Keine Panik, keine Beschönigung. Das sind die Zahlen, so wie sie in den Fachzeitschriften stehen.
So stark hängen Kurzvideo-Nutzung und Impulskontrolle zusammen, Aufmerksamkeit folgt mit −0,38. Ein mittlerer Effekt, bei Jugendlichen wie Erwachsenen, auf TikTok wie auf Reels und Shorts.
Nguyen u. a., Psychological Bulletin 2025 [1]
Starke, unstrukturierte Nutzung geht mit mehr Unaufmerksamkeit und Impulsivität, schwächerem Arbeitsgedächtnis und weniger Selbstregulation einher. Zwei Bildgebungsstudien zeigen Unterschiede in Hirnregionen für Bewertung und Kontrolle.
Ebster u. a., European Child & Adolescent Psychiatry 2026 [2]
Zwölfjährige, die ihre Feeds gewohnheitsmäßig checkten, zeigten über drei Jahre eine andere Entwicklung der Hirnantwort auf soziale Belohnung als Gleichaltrige ohne diese Gewohnheit.
Maza u. a., JAMA Pediatrics 2023 [3]
Unvorhersehbare Belohnung in schneller Folge ist das gemeinsame Merkmal von Glücksspiel, Lootboxen und Feeds. Die Autoren sehen darin die Voraussetzung dafür, dass ein Verhalten ohne Substanz suchtartig werden kann.
Clark & Zack, Addictive Behaviors 2023 [13]
Wer durch Videos swipt statt eines anzuschauen, ist danach gelangweilter und findet die Inhalte weniger sinnvoll. Die Teilnehmer hatten das Gegenteil erwartet.
Tam & Inzlicht, Journal of Experimental Psychology: General 2024 [14]
Je mehr Zeit am Bildschirm, desto schwächer die Verbindung zur Natur, so die kanadische Landesbefragung. In den Interviews sagten Jugendliche, dass draußen sein erst wieder gut wurde, als das Handy weg war.
Michaelson u. a., Canadian Journal of Public Health 2020 [15]
So fiel der Anteil der US-Zwölftklässler, die täglich etwas lesen, zwischen 1976 und 2016. In Deutschland sank die Lesedauer Jugendlicher allein von 2024 auf 2025 von 61 auf 49 Minuten pro Werktag.
Twenge u. a., Psychology of Popular Media Culture 2019 [16]; JIM-Studie 2025 [17]
Mit mehr Bildschirmzeit reiften Hirnregionen für Belohnung schneller und Regionen für Selbstkontrolle langsamer. Gaspedal vor Bremse, in der größten Hirnentwicklungsstudie, die es gibt.
Atalay u. a., Children 2026, ABCD-Kohorte [18]
467 Erwachsene, zufällig zugeteilt. Danach bessere Aufmerksamkeit, besserer Schlaf, bessere Stimmung, mehr Zeit mit Menschen. Der Effekt hielt zwei Wochen nach der Rückkehr noch an.
Castelo u. a., PNAS Nexus 2025 [19]
So viel höher ist die Wahrscheinlichkeit für Kurzsichtigkeit bei viel Smartphone- und Tablet-Zeit, zusammen mit Computerzeit sind es +77 %. Zusammengefasst aus 33 Studien mit Kindern und jungen Erwachsenen.
Foreman u. a., The Lancet Digital Health 2021 [6]
Jede zusätzliche Bildschirmstunde am Tag erhöht in Langzeitstudien das Risiko für Kurzsichtigkeit um sieben Prozent. Kinder mit viel Bildschirmzeit hatten mehr als doppelt so oft eine Brille nötig wie Kinder mit wenig.
Zong u. a., BMC Public Health 2024 [7]
Alle 20 Minuten 20 Sekunden auf etwas in 20 Fuß (6 Meter) Entfernung schauen. Die Regel der amerikanischen Augenärzte gegen müde, trockene Augen. Kidsafy macht aus ihr eine Pause, die das Handy selbst einlegt.
American Academy of Ophthalmology, Empfehlung
Sperren kann jede App. Ausblenden kann Kidsafy.
Andere Apps schneiden ab. Kidsafy lässt den Reiz abklingen, bevor das Handy weg ist.
Ganze Vergleichstabelle, auch die Punkte, wo andere vorne liegen
Die ganze Kindersicherung. Plus die Swipe-Bremse.
Kidsafy ist die Safety-Suite fürs Kinderhandy: alles, was eine Kindersicherung können muss, in einer App. Dazu die eine Funktion, die keine andere hat.
Anti-Dauer-Swipe
Erkennt schnelles Swipen durch Shorts, Reels und TikTok. Dämpft, bremst, pausiert. Das hat keine andere App.
Zeit pro App
Tageslimit, Zeit am Stück, Pause danach. Drei Stufen zum Antippen oder eigene Werte.
Auszeit fürs ganze Handy
Nach einer Zeit am Stück macht das Handy Pause, mit Countdown. Telefon und Notruf gehen immer.
Schlafenszeit
Nachts nur Telefon, Notruf und die Apps, die du freigibst.
App-Sperre und Social Media bis 14
Jede App sofort sperren. TikTok, Instagram, Snapchat und Co. bis 14 gesperrt, als App und im Browser.
Kinder-Filter
Sperrt ungeeignete Seiten in fast allen Apps. Jugendschutz-Filter wie JusProg zum Antippen, vom Kind nicht abschaltbar.
Standort auf Anfrage
Ein Tipp in der Eltern-App, ein Standort. Kein Dauer-GPS, kein Bewegungsprofil.
Eltern fragen
Dein Kind tippt am Pause-Bildschirm, du antwortest mit +15 Minuten, +30 Minuten oder Nein.
Nutzung im Blick
Heute und die letzten sieben Tage, pro App. Meldungen bei Limit, leerem Akku und ausgeschaltetem Standort.
Schutz vor Abschalten
PIN am Kinderhandy, kein Löschen durch das Kind. Steht der Schutz je, meldet sich ein Wächter bei dir.
Drei Profile, zwei Eltern
6 bis 9, 10 bis 14, ab 14, jede Funktion pro Kind schaltbar. Der zweite Elternteil kommt per Code dazu.
Farben dämpfen
Nach einer Weile am Stück wird das Bild grau. Der Reiz geht, ohne dass etwas gesperrt wird.
Was sich ändert, wenn Kidsafy läuft.
Die Pause kommt von selbst.
Nach einer Zeit am Stück macht das Handy Pause mit Countdown. Telefon und Notruf gehen immer.
Swipen wird zäh. Schauen bleibt frei.
Nach jedem schnellen Swipe wartet das Handy kurz. Wer ein Video in Ruhe ansieht, schaut einfach weiter.
Dein Kind fragt. Du tippst.
Am Pause-Bildschirm tippt dein Kind auf „Eltern fragen“. Bei dir erscheint die Anfrage: +15 Minuten, +30 Minuten oder Nein.
Die Zahl spricht für dich.
Der Pause-Bildschirm zeigt die gesamte Zeit am Handy, zum Beispiel „Seit März am Handy: 11 Tage“. Keine Predigt.


Alle Details zum Nachlesen
Hier steht alles, was oben zu lang gewesen wäre.
Wie Kidsafy das Swipen erkenntVier Stufen: erkennen, dämpfen, bremsen, pausieren
Eine Stunde langsames Lesen ist etwas anderes als eine Stunde Dauer-Swipen. Kidsafy zählt das Tempo, nie den Inhalt.
Erkennen
Wie oft wird geswipt, wie lange am Stück, wie schnell wieder geöffnet. Gezählt wird das Tempo, nie der Inhalt.
Dämpfen
Wird es zu viel, werden die Farben grau. Der Feed bleibt, der Reiz geht.
Bremsen
Nach jedem schnellen Swipe kurz warten. Drei Sekunden, dann fünf, dann zehn. Langsam schauen bleibt frei.
Pausieren
Nach einer Zeit am Stück macht das Handy Pause. Mit Countdown, ohne Vorwurf. Telefon und Notruf gehen immer.
Alle Funktionen am KinderhandyDrei Profile: 6 bis 9, 10 bis 14, ab 14. Jede Funktion pro Kind schaltbar
Swipe-Bremse
Schnelles Swipen durch Kurzvideos wird zäh. Shorts, Reels und TikTok-Feed lassen sich bremsen oder ganz sperren, der Rest der App bleibt.
Auszeit
Nach 10 Minuten am Stück macht das Handy 15 Minuten Pause. Werte frei wählbar. Kurz ausschalten setzt den Zähler nicht zurück.
Regeln pro App
Tageslimit, Zeit am Stück, Pause danach, erlaubte Zeiten. Drei Stufen zum Antippen: Frei, Mittel, Streng. Oder eigene Werte.
Schlafenszeit
Nachts gehen nur Telefon, Notruf und die Apps, die du freigibst. Ein Fenster, fertig.
Kinder-Filter
Sperrt ungeeignete Seiten in fast allen Apps. Jugendschutz-Filter wie JusProg zum Antippen, fest verdrahtet, vom Kind nicht abschaltbar.
Social Media bis 14 gesperrt
TikTok, Instagram, Snapchat, Facebook, X, Threads, BeReal, Reddit, Pinterest. Als App und im Browser. Ab 14 nutzbar, nur gebremst.
Farben dämpfen
Nach einer Weile am Stück wird das Bild grau. Der Reiz geht, ohne dass etwas gesperrt wird.
Die Zeit spricht
Am Pause-Bildschirm steht die ganze Bildschirmzeit seit der Einrichtung: in Stunden, Tagen, Monaten. Kein Vorwurf, eine Zahl.
Schutz vor Abschalten
Kidsafy lässt sich vom Kind weder abschalten noch löschen. Ein Wächter meldet sich bei dir, sollte der Schutz je stehen.
Die Eltern-AppRegeln aus der Ferne, Anfragen, Nutzung, Standort auf Anfrage, Partner
Oben steht, was gerade ist. Darunter, was du tun willst. In die Tiefe geht es erst, wenn du tippst.



Pausieren und sperren
15 Minuten, eine Stunde, eigene Zeit. Oder sperren, bis du es aufhebst. Telefon und Notruf bleiben.
Wo ist mein Kind?
Ein Tipp, ein Standort. Kein Dauer-GPS, kein Bewegungsprofil, kein leerer Akku. Du fragst, das Handy antwortet.
Beide Eltern, alle Kinder
Ein Code, und dein Partner sieht dasselbe wie du. Mehrere Kinderhandys in einer Familie.
Was das Gesetz regelt, und was nichtÖsterreich 14, EU 13/15, Australien 16. Stand Oktober 2026
Die Altersgrenzen betreffen die Anmeldung bei TikTok, Instagram und Co. Was ein Kind sonst mit dem Handy macht, YouTube, Spiele, Browser, bleibt eure Sache.
Politische Einigung vom 27. März 2026: Mindestalter 14 für Instagram, TikTok, Snapchat und vergleichbare Plattformen, Altersprüfung datenschutzkonform ohne Klarnamen, dazu das neue Schulfach "Medien und Demokratie". Der Gesetzesentwurf ging im Juli 2026 in Begutachtung; wann es gilt, steht noch nicht fest. An Schulen bis zur 8. Schulstufe gilt seit 1. Mai 2025 ein Handyverbot.
EU KIDS Act, vorgestellt am 17. September 2026: kein Social Media unter 13, von 13 bis 15 nur ein beaufsichtigtes Konto mit Zustimmung der Eltern, eigene Konten ab 15. Gilt auch für Videoplattformen, Online-Spiele und KI-Begleiter. Im Gesetzgebungsverfahren, voraussichtlich nicht vor 2028 wirksam. Das EU-Parlament hatte im November 2025 sogar 16 Jahre gefordert.
In Kraft seit 10. Dezember 2025: Das erste Land mit einer durchgesetzten Altersgrenze. Die Pflicht liegt bei den Plattformen, nicht bei den Eltern. Erste Studien aus dem Sommer 2026 zeigen, dass viele Jugendliche die Sperre umgehen, das Gesetz allein reicht nicht.
Dänemark plant 15 Jahre mit Elternfreigabe ab 13, Frankreich hat ein Gesetz für 15 beschlossen, das vom Verfassungsrat gestoppt wurde und neu aufgelegt wird, Spanien berät 16, in Deutschland läuft die Debatte um 14. Stand Dezember 2025, Quelle Euronews.
Kidsafy passt dazu: Im Profil bis 14 sind Social-Media-Apps gesperrt, auch im Browser. Ab 14 bleiben sie offen, gebremst wird nur das endlose Scrollen. Das ist eine Produktentscheidung, kein Gesetz, und du kannst sie pro Kind ändern.
Was Kidsafy anders macht als die üblichen AppsUnd wo andere vorne liegen
| Das zählt für Eltern | Kidsafy | Übliche Kindersicherung |
|---|---|---|
| Bremst schnelles Swipen, nicht nur die Minuten | Ja, Swipe-Bremse | Nein |
| Abschalten ohne Drama: erst grau, dann zäh, dann Pause mit Countdown | Ja, blendet aus | Nein, harter Schnitt |
| Shorts, Reels, TikTok-Feed getrennt regeln, App bleibt nutzbar | Ja | Selten, meist nur ganze App sperren |
| Auszeit nach Zeit am Stück, nicht nur Tageslimit | Ja | Teilweise |
| Konto fürs Kind nötig | Nein | Oft ja (z. B. Google-Konto) |
| Werbung oder Tracker in der App | Keine | Je nach Anbieter |
| Standort | Auf Anfrage, kein Dauer-GPS | Meist dauerhaft |
| Daten | Server in Frankfurt, EU-Recht | Oft USA |
| Kind fragt, Eltern antworten mit einem Tipp | Ja | Teilweise |
| Preis | Ein Jahr, eine Familie, alle Handys | Abo pro Monat oder pro Gerät |
| iPhone | Nein, nur Android | Oft beides |
| Im Play Store | Nein, Installation per Datei | Ja |
"Übliche Kindersicherung" steht für die verbreiteten Apps der Kategorie, Stand Oktober 2026, ohne Anspruch auf jeden Anbieter. Die beiden letzten Zeilen sind unsere Grenzen, nicht unsere Stärken.
In zehn Minuten eingerichtetVier Schritte, direkt am Handy, kein Computer
1. Kidsafy Eltern
Auf deinem Handy installieren, mit E-Mail und Passwort anmelden. Die App zeigt einen Code mit sechs Ziffern.
2. Kidsafy Kid
Am Kinderhandy installieren, Profil wählen, PIN festlegen, Code eingeben. Verbunden.
3. Vier Schalter
Bedienungshilfe, Deinstallationsschutz, Kinder-Filter, Standort. Die App führt durch jeden Schritt, direkt am Handy, kein Computer.
4. Fertig
Regeln setzt du von deinem Handy aus. Was du änderst, gilt in Sekunden. Auch wenn das Kind gerade unterwegs ist.
Bonus: Drei Fragen nach dem BildschirmEin Fünf-Minuten-Ritual für den Küchentisch, das aus Konsum wieder Denken macht
Kidsafy macht die Pause. Was dein Kind aus der Stunde davor mitnimmt, entscheidet sich in den fünf Minuten danach. Dafür gibt es ein Ritual, das keine App braucht.
Das Problem am Feed ist nicht nur das Swipen. Es ist das Reinschaufeln ohne Rausgeben. Zwei Stunden Videos, und am Ende hat das Kind viel gesehen und nichts in der Hand. Es fühlt sich an wie Lernen. Es ist Ablenkung, die wie Lernen aussieht. Das gilt für Kinder mit Reels genauso wie für Erwachsene mit Podcasts.
Ein Gehirn wächst nicht beim Zuhören. Es wächst, wenn es etwas in eigene Worte bringen muss. Die Lernforschung nennt das den Generierungseffekt: Selbst Formuliertes bleibt, Gehörtes verfliegt [21]. Genau da setzt das Ritual an. Wenn die Pause kommt, stellst du drei Fragen. Fünf Minuten, am Esstisch, im Auto, beim Zähneputzen.
1. Was hast du gerade gesehen?
Nicht "Videos". Eine Sache, in eigenen Worten. "Ein Typ hat gezeigt, wie ein Papierflieger Loopings fliegt." Je genauer, desto besser. Wer es nicht erzählen kann, hat es nicht gesehen, nur angeschaut.
2. Warum ist dir das wichtig?
Oder: War es dir überhaupt wichtig? Beides darf sein. "Weiß nicht" ist auch eine Antwort, und eine ehrliche. Hier merkt dein Kind selbst, wie viel vom Feed einfach durchrutscht. Ohne dass du es sagen musst.
3. Was machst du jetzt damit?
Eine kleine Sache. Den Flieger bauen. Es dem Opa erzählen. Oder nichts. Auch "nichts" ist eine Antwort, dann war es Unterhaltung, und das darf man wissen. Aus Wissen wird so Bewegung.
So bleibt es ein Ritual und wird kein Verhör
Du fragst, du bewertest nicht. Keine Note für die Antwort, kein "das war aber nichts Gescheites". Sobald es nach Prüfung riecht, ist es vorbei.
Mach es vor. Erzähl selbst, was du heute gelesen oder gehört hast, und was du damit machst. Kinder übernehmen, was sie sehen, nicht, was sie gesagt bekommen. Und ja, das trifft auch deine Podcasts und Reels. Dieselbe Falle, nur mit besserem Gewissen.
Kurz und jeden Tag. Fünf Minuten, immer zur gleichen Zeit, zum Beispiel beim Abendessen. An Tagen ohne Antwort hilft eine andere Frage: "Was war heute so langweilig, dass nichts hängen geblieben ist?"
Was sich ändert. Wenn dein Kind weiß, dass nachher eine Frage kommt, schaut es anders. Es sucht beim Schauen schon nach der Antwort. Der Feed wird zum Material statt zum Strom. Und der Teil des Gehirns, der ordnet und ausdrückt, bekommt Training statt Pause.
Fragen, die Eltern stellenUmgehen, Daten, iPhone, Play Store, Lizenz
Kann mein Kind Kidsafy umgehen?
Schwerer als die meisten Apps: Deinstallationsschutz, Einstellungen fürs Kind gesperrt, Bild-im-Bild wird bei Sperren geschlossen, Social-Media-Seiten auch im Browser gesperrt, ein Wächter meldet sich bei dir, wenn der Schutz steht. Ganz unumgehbar ist auf Android nur ein Werksreset mit Firmenverwaltung, das wollen wir für Familien nicht. Was hilft: ab und zu draufschauen. Die Einrichtung zeigt dir in einem Blick, ob alles aktiv ist.
Was sieht Kidsafy vom Inhalt?
Nichts. Gezählt werden Swipe-Tempo, App-Namen und Zeiten. Keine Texte, keine Nachrichten, keine Videos, kein Mitlesen. Der Standort wird nur gemeldet, wenn du ihn abfragst.
Wo liegen die Daten?
Auf Servern in Frankfurt, bei einem europäischen Anbieter, unter EU-Datenschutzrecht. Das Kind braucht kein Konto und keine E-Mail. Push-Nachrichten laufen über Googles Dienst, so wie bei jeder Android-App.
Geht das auch mit iPhone?
Nein. Kidsafy braucht Funktionen, die nur Android freigibt. Das Elternhandy darf dagegen jedes Android-Handy sein; eine iPhone-Version der Eltern-App ist denkbar, wenn genug Familien sie wollen.
Warum nicht im Play Store?
Weil Google Kindersicherungen mit Bedienungshilfe-Zugriff nur sehr eingeschränkt zulässt. Kidsafy kommt als Datei, die Installation dauert eine Minute, die App führt durch die Freigabe. Updates kommen auf demselben Weg.
Was passiert, wenn die Lizenz abläuft?
Du bekommst 14, 7, 3 und 1 Tag vorher eine Nachricht. Danach läuft alles noch 7 Tage weiter. Erst dann ruht der Schutz, bis du verlängerst; Regeln und Einrichtung bleiben erhalten, das Kind sieht keine Sperrseite.
Quellen21 Einträge: Studien, Gesetzestexte, Lernforschung, alle verlinkt
- Nguyen L. u. a. (2025). Feeds, feelings, and focus: A systematic review and meta-analysis examining the cognitive and mental health correlates of short-form video use. Psychological Bulletin. 71 Studien, 98.299 Teilnehmer. Zur Studie
- Ebster M. u. a. (2026). Taming the endless scroll? Short-form videos, digital routines and neurocognitive outcomes in youth: a systematic literature review. European Child & Adolescent Psychiatry. 42 Studien, 46.912 Jugendliche. Zur Studie
- Maza M. u. a. (2023). Association of Habitual Checking Behaviors on Social Media With Longitudinal Functional Brain Development. JAMA Pediatrics. 169 Jugendliche, drei Jahre fMRT. Zur Studie
- Fang S. u. a. (2026). Algorithmic loops and the developing brain: a narrative review of dopaminergic mechanisms, sleep disruption, and neuroplasticity. Translational Psychiatry. Zur Studie
- Marciano L. u. a. (2021). The Developing Brain in the Digital Era: A Scoping Review of Structural and Functional Correlates of Screen Time in Adolescence. Frontiers in Psychology. Zur Studie
- Foreman J. u. a. (2021). Association between digital smart device use and myopia: a systematic review and meta-analysis. The Lancet Digital Health. OR 1,26 (Smartphone/Tablet), 1,77 (mit Computer). Zur Studie
- Zong Z. u. a. (2024). The association between screen time exposure and myopia in children and adolescents: a meta-analysis. BMC Public Health. OR 2,24 (Querschnitt), 2,39 (Kohorten), 1,07 je Stunde und Tag. Zur Studie
- Lança C. u. a. (2020). The association between digital screen time and myopia: A systematic review. Ophthalmic and Physiological Optics. Gepoolte OR 1,02, kein Zusammenhang in fünf Studien. Zur Studie
- Bundeskanzleramt Österreich (27.03.2026): Bundesregierung setzt Mindestalter für Social Media fest. Meldung; Saferinternet.at (30.03.2026): Was zum geplanten Mindestalter bekannt ist
- EU KIDS Act, Vorschlag der Europäischen Kommission vom 17.09.2026, Zusammenfassung Wilson Sonsini: Überblick; Europäisches Parlament (20.11.2025): Entschließung für 16 Jahre
- Australien: eSafety Commissioner, Social media age restrictions, in Kraft seit 10.12.2025. FAQ; Euronews (23.12.2025): Welche europäischen Länder Altersgrenzen planen
- American Academy of Ophthalmology: 20-20-20-Regel gegen digitale Augenbelastung. Empfehlung
- Clark L., Zack M. (2023). Engineered highs: Reward variability and frequency as potential prerequisites of behavioural addiction. Addictive Behaviors. Zur Studie
- Tam K. Y. Y., Inzlicht M. (2024). Fast-forward to boredom: How switching behavior on digital media makes people more bored. Journal of Experimental Psychology: General. Sieben Experimente, über 1.200 Teilnehmer. Zusammenfassung der APA
- Michaelson V. u. a. (2020). Electronic screen technology use and connection to nature in Canadian adolescents: a mixed methods study. Canadian Journal of Public Health 111, 502 bis 514. 23.920 Befragte, 74 Interviews. Zur Studie
- Twenge J. M. u. a. (2019). Trends in U.S. Adolescents' Media Use, 1976 bis 2016. Psychology of Popular Media Culture. Monitoring the Future, über eine Million Jugendliche. Zusammenfassung der APA
- Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (2025). JIM-Studie 2025, Lesedauer 49 Minuten pro Werktag (2024: 61 Minuten). Zur Studie
- Atalay A. S., Newman B. T., Druzgal T. J. (2026). Screen Time Is Associated with Altered Neural Maturation in a Massive Adolescent Cohort. Children 13(7), 969. ABCD-Kohorte. Zur Studie
- Castelo N., Kushlev K., Ward A. F., Esterman M., Reiner P. B. (2025). Blocking mobile internet on smartphones improves sustained attention, mental health, and subjective well-being. PNAS Nexus. 467 Erwachsene, randomisiert. Zur Studie
- WHO: Gaming disorder in der ICD-11 (seit 2019). FAQ; Odgers C. L. (2024). The great rewiring: is social media really behind an epidemic of teenage mental illness? Nature. Zur Rezension
- Slamecka N. J., Graf P. (1978). The generation effect: Delineation of a phenomenon. Journal of Experimental Psychology: Human Learning and Memory; Roediger H. L., Karpicke J. D. (2006). Test-enhanced learning. Psychological Science. Generierungseffekt, Testeffekt
Ein Jahr für die ganze Familie.
Nur 39 € im Jahr, für alle Kinderhandys und beide Eltern.
- 14 Tage kostenlos testen, ohne Karte
- Erinnerung 14 Tage vor Ablauf, 7 Tage Nachfrist
- Keine automatische Abbuchung, du entscheidest jedes Jahr neu
Alle Funktionen, keine Stufen, keine Zukäufe.
Gebaut von HYPEAKZ.IO, zuerst für die eigene Familie.
Heute installiert, heute Abend im Einsatz.
14 Tage kostenlos testen